Rollatorkurse immer wichtiger

Thema der Arbeitstagung am 6. Juni in Alzey

Um mit Bewegungseinschränkung oder -unsicherheit mobil bleiben zu können ist der Rollator eines der Mittel der Wahl.

Mit dem Rollator bremsen, drehen und manövrieren – was sich so einfach anhört, gestaltet sich im Alltag häufig schwierig. Hohe Bordsteine, verstellte Gehwege oder Straßenbahnschienen sind Hindernisse, die mit dem Rollator gar nicht so einfach zu bewältigen sind.

Wird ein Rollator angeschafft, gibt es oft nur eine kurze allgemeine Einweisung. Doch zuhause geht es mit den Fragen los: Wie gehe ich denn nun richtig mit meinem Rollator? Wie komme ich den Bordstein hoch? Und wie muss der Rollator überhaupt eingestellt sein, um eine sichere Unterstützung zu bieten?

Antworten auf diese und mehr Fragen geben die Verkehrswachten vor Ort. Viele von ihnen bieten Rollatortrainings an oder geben bei ihren Veranstaltungen hilfreiche Tipps und praktische Anleitungen zur richtigen Nutzung.

Um diese Kurse in Rheinland-Pfalz vermehrt anbieten zu können, machte die Arbeitstagung der Landesverkehrswacht ihre Mitglieder vor Ort mit dem Thema vertraut.

“2024 wurden landesweit 28 Trainings durchgeführt. Für dieses Jahr streben wir 40 Veranstaltungen an”, gab sich der Präsident der Landesverkehrswacht Michael Boettcher optimistisch.

Handreichung zum Thema

Jahreshauptversammlung 2025

Bei der nachfolgenden Jahreshautversammlung stellte Boettcher die Unfallentwicklung der letzten fünf Jahre dar und berichtete über ausgewählte Aktivitäten in 2025. Er dankte allen Unterstützern, dem rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium, dem Bundesministerium für Verkehr sowie der Unfallkasse Rheinland-Pfalz für die gute Zusammenarbeit.

Sein besonderer Dank galt den Ehrenamtlichen vor Ort, welche die eigentliche Verkehrswachtarbeit leisteten.

Jedem Teilnehmer wurde ein Jahresbericht 2024 ausgehändigt.

Jahresbericht 2024